Solarpark in Tschernobyl vor dem Start

PV Ukraine: Solarpark in Tschernobyl vor dem Start

#Tschernobyl, wo sich das heute #stillegelegte #Kernkraftwerk befindet, wird in einen #riesigen #Solarpark umgewandelt. Das #Projekt wird durch die #deutsche #Enerparc AG mit Sitz in #Hamburg und die #ukrainische #Rodina #Energy Group Ltd. durchgeführt. Die #Solaranlagen sollen schon in wenigen Wochen in #Betrieb gehen.

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Tschernobyl, das Schauplatz einer der schlimmsten Umweltkatastrophen der Menschheit war, ist aus der Asche aufgestiegen. Die Stadt mit dem heute stillegelegten Kernkraftwerk Tschernobyl wird zu einem riesigen Solarpark. Die Ukraine bereitet sich darauf vor, die erste Solaranlage in der Sperrzone in Betrieb zu nehmen, um das verseuchte Gebiet wieder zu beleben.

Das Projekt wird durch die deutsche Enerparc AG mit Sitz in Hamburg und die ukrainische Rodina Energy Group Ltd. durchgeführt. Die Solaranlage soll bereits in wenigen Wochen in Betrieb genommen werden. Die erste PV-Anlage wurde mit einer Kapazität von einem Megawatt eingerichtet. Der erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Diese PV-Anlage kann die Bedürfnisse eines mittelgroßen Dorfes decken.

Die in Betrieb zu nehmende Solaranlage mit einer Nennleistung von einem Megawatt befindet sich nur hundert Meter vom neuen Sarkophag entfernt, einer gigantischen Stahlkuppel, die als Schutzhülle für die Atomruine des Tschernobyl-Unglücks von 1986 – des schlimmsten Atomunfalls der Welt – dient. Insbesondere ermöglichte die Installation des Sarkophags im Jahre 2016 die Umsetzung des Solarprojekts. Als Folge ist die Strahlung in der Nähe des Kernkraftwerks nach offiziellen Angaben auf ein Zehntel zurückgegangen. Dabei ist die Menge an Sonnenenergie vergleichbar mit der im Süden von Deutschland, was für PV-Anlagen besonders wichtig ist.

Die Investoren haben schon eine Million Euro (1,54 Millionen US-Dollar) für das Projekt ausgegeben. Dabei wurden auf dem zwei Fußballfelder großen Gelände von 1,6 Hektar rund 3.800 Solarzellen installiert. Es wird erwartet, dass sich die Investition innerhalb von sieben Jahren amortisiert.

Darüber hinaus soll die erste PV-Anlage als ein vorbildliches Vorhaben für andere Investoren im Bereich Erneuerbare Energien dienen. So hat die ukrainische Regierung etwa 60 Investitionsvorschläge von ausländischen Unternehmen erhalten – darunter Amerikaner, Chinesen, Dänen und Franzosen, die erwägen, sich an den Erneuerbare-Energie-Projekten in der Region zu beteiligen.