Ukrainische Arbeitsgesetzgebung im Wandel

Arbeitserlaubnis Ukraine, Arbeitsrecht: Ukrainische Arbeitsgesetzgebung im Wandel

In diesem Artikel werden #Änderungen der #geltenden Fassung der #ukrainischen #Arbeitsgesetzgebung untersucht. Die #Aktualität dieser Fragen ist in erster Linie damit verbunden, dass das derzeit in der #Ukraine geltende Arbeitsgesetzbuch noch zu Sowjetzeiten in Kraft getreten war und aus diesem Grund sehr veraltet ist. Es muss dringend #reformiert werden.

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Wenn man die ukrainische Arbeitsgesetzgebung genauer unter die Lupe nimmt, kann man sehr schnell zum Schluss kommen, dass aufgrund dessen, dass die geltende Fassung sehr archaisch ist, diese nicht mehr den modernen Verhältnissen entspricht. Die Rechte der Arbeitnehmer werden durch diese Gesetzgebung sehr gut geschützt. Das ist vor allem damit verbunden, dass diese im Rahmen eines sozialistischen Staates festgelegt wurden. Die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt haben sich seit dieser Zeit deutlich verändert, aber die Bestimmungen des Arbeitsgesetzbuches wurden nicht entsprechend angepasst.

In diesem Zusammenhang wird schon seit langer Zeit in der ukrainischen Regierung diskutiert, wie man die Arbeitsgesetzgebung an die modernen Verhältnisse anpassen und die Lage der Arbeitgeber und somit die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt verbessern kann. An der Erneuerung der ukrainischen arbeitsrechtlichen Vorschriften arbeiten zahlreiche Ausschüsse; eine Großzahl von Vorschlägen steht zur Diskussion. Trotzdem hat es die ukrainische Regierung bis zu diesem Zeitpunkt nicht geschafft, eine endgültige Fassung des neuen Arbeitsgesetzbuches zu verabschieden.

Die derzeit vorliegenden Entwürfe eines neuen ukrainischen Arbeitsgesetzbuches beinhalten interessante Vorschläge, die das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern effizienter gestalten werden. Die neuen Regeln auf dem Arbeitsmarkt würden positive Signale über die effektive Umsetzung der Reformen setzen. Leider konnten die in dieses Verfahren involvierten Parteien bisher zu keiner Einigung über die Fassung des Arbeitsgesetzbuches kommen.

Zu den Themen, die derzeit aktiv besprochen werden, gehört die Erweiterung der Liste von Kündigungsgründen. So soll ein Arbeitgeber die Möglichkeit haben, einen Arbeitnehmer bei der Verletzung von Geschäftsgeheimnissen und Arbeitnehmerschutzvorschriften sowie auch bei der Verweigerung der ärztlichen Untersuchung zu entlassen. Den Arbeitnehmern wird die Möglichkeit gegeben, sich zu Hause zu beschäftigen („Home-Office“).