Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes der Ukraine auf 4,7 Prozent gestiegen

Arbeitsrecht, Arbeitserlaubnis Ukraine, Wirtschaft der Ukraine: Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes der Ukraine auf 4,7 Prozent gestiegen
Green Left Arrow Ahead Showing Increase Profit Income

Wirtschaftlich und politisch gesehen war das Jahr 2016 von positiven Veränderungen geprägt, dementsprechend beschleunigte sich das weltwirtschaftliche Wachstum. Vor dem Hintergrund äußerst negativer Ereignisse im Osten ist es der Ukraine dennoch gelungen, ihr Bruttoinlandsprodukt zu steigern – die Wachstumsrate im vierten Quartal 2016 betrug 4,7 Prozent gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres. Dabei erwartet die Investitionsgesellschaft Concorde Capital im Jahre 2017 die Wachstumsrate des Bruttoinlandproduktes von 2,1 Prozent und die Inflationsrate von 7,9 Prozent.

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Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) der Ukraine ist im vierten Quartal 2016 gegenüber dem vierten Quartal des Jahres 2015 auf 4,7 Prozent im Vergleich zu 2 Prozent im dritten Quartal 2016 gestiegen, wie die die ukrainische zentrale Statistikbehörde mitteilte. Es wurde berichtet, dass im Vergleich zum dritten Quartal 2016 das BIP-Wachstum im vierten Quartal 2016 saisonbereinigt 1,9% betragen habe.

Es lohnt sich daran zu erinnern, dass der Vorsitzende der ukrainischen zentralen Statistikbehörde Ihor Werner früher mitgeteilt hatte, es sei der Regierung gelungen, die makrowirtschaftliche Stabilisierung in der Wirtschaft zu erreichen – im dritten Quartal 2016 sei das Bruttoinlandsprodukt um 2 Prozent gestiegen. Dazu hatte er zugegeben, dass man für das vierte Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr von einem Zuwachs des BIP von 4,5 bis 4,8 Prozent ausgehe.

Darüber hinaus prognostiziert die Investitionsgesellschaft Concorde Capital das BIP-Wachstum 2017 um 2,1 Prozent, wobei auch die voraussichtliche Inflationsrate für 2017 bei 7,9 Prozent liegt, wie die Analysten der Firma berichtet haben. Dem Bericht der Concorde Capital nach, ist im Jahre 2017 eine moderate Beschleunigung des BIP-Wachstums bis 2,1 Prozent zu erwarten.

Dabei sollte man jedoch berücksichtigen, dass ein erheblicher Teil des Wachstums des vergangenen Jahres allerdings an der niedrigen Vergleichsbasis lag. Deshalb wird ein massiver Zufluss von Investitionen benötigt, damit sich das BIP-Wachstum nicht verlangsamt. Dabei muss man sich hingegen daran erinnern, dass die Investitionen immer ein Ergebnis von positiven Veränderungen im Lande sind.